Mitarbeiter Schule

Wir suchen dringend Integrationsbegleiter*innen (Teilzeit) für das Schuljahr 2018/19

  • 23. Juli 2018
  • Langfristig

Wenn Sie grundsätzlich an einer solchen Tätigkeit interessiert sind, steht Ihnen jederzeit eine Interessenbekundung/ Bewerbung frei.
In diesem Fall senden Sie uns bitte Ihren Lebenslauf und ein kurzes Anschreiben per Mail an:
Kontakt: kontakt(at)saaleschule.de; Telefon/Fax (0345) 68 45 86 0 / 68 45 86 103
Interessenbekundung als Download im pdf-Format.

Was sind die Aufgaben eines Integrationshelfers (Schulbegleiters)?

Ein Integrationshelfer ist eine Person, die während eines Teils oder auch während der gesamten Schulzeit (einschließlich des Schulweges) bei einem Schüler ist, um dessen behinderungsbedingte Defizite zu kompensieren und Hilfestellungen zu geben.

Ein Integrationshelfer ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen den Besuch der für sie geeigneten Schulform. Das Hilfsangebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Behinderung zum Schulbesuch auf individuelle Unterstützung angewiesen sind. Die Schulbegleitung stellt für den Betroffenen ein Hilfs- und ein Kommunikationsmittel dar und unterstützt ihn, die klassenbezogenen Angebote des Lehrers anzunehmen und zu verarbeiten. Er hilft bei lebenspraktischen Verrichtungen, erledigt die anfallenden Pflegetätigkeiten während der Schulzeit und unterstützt ganz allgemein bei der Orientierung im Schulalltag.

Die konkreten Aufgaben des Integrationshelfers bestimmen sich nach den jeweiligen persönlichen Erfordernissen des Schülers.

Rechtliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen für den Integrationshelfer als Teilbereich der Eingliederungshilfe sind in §§ 53,54 SGB XII geregelt. In §54 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB XII ist bestimmt, dass zu den Leistungen der Eingliederungshilfe auch „Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, vor allem im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht“ zählen. Die Hilfe umfasst danach heilpädagogische sowie sonstige Maßnahmen der Schulbildung zu Gunsten behinderter Kinder und Jugendlicher, wenn die Maßnahmen erforderlich und geeignet sind, dem behinderten Kind oder Jugendlichen eine im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht üblicherweise erreichbare Bildung zu ermöglichen.