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Leitbild der Saaleschule

Der Verein Gemeinschaftsschule für (H)alle e.V. verabschiedete  auf der Mitgliederversammlung am 31.03.2007 das folgende Leitbild als Basis für das pädagogische Konzept der Saaleschule.

Die Saaleschule für (H)alle ...

... ist eine integrierte Gesamtschule mit angeschlossenem Hort (bis zur 7. Klasse), die sich der inklusiven Pädagogik öffnet.

Hier lernen und leben Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam. Die unterschiedlichen Voraussetzungen, Gaben, Fähigkeiten, Interessen und Neigungen jedes Einzelnen sind Grundlage der Gestaltung des gemeinsamen Schulalltages. Durch die gelebte Akzeptanz aller entsteht eine Gemeinschaft, in der Vielfalt erlebt wird.

... ist ein offener Lebensraum.

Die Ganztagesschule wird von allen Beteiligten gemeinsam gestaltet. Die Arbeitsbedingungen für Kinder und Erwachsene sind inspirierend und gesund, die unterschiedlichen Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Individuen finden gleichermaßen Raum.

... ist eine demokratische Schule.

Die Schule gibt sich eine Verfassung, die eine Regelung der Entscheidungsprozesse in Anerkennung der Pluralität nach demokratischen Prinzipien gewährt. Der schulische Alltag und der Umgang mit besonderen Ereignissen werden von allen Beteiligten gemeinsam geregelt.

... ist ein Ort eigenverantwortlichen Lernens.

Die Saaleschule für (H)alle orientiert sich am Menschenbild und an Lernkonzepten der Reformpädagogik. Kinder, Jugendliche und Erwachsene verstehen sich als Partnerinnen und Partner in einem gemeinsamen und zugleich individuellen Lernprozess. Lernen bedeutet die ganzheitliche Bildung der Persönlichkeit. Lernen mit Kopf, Herz und Hand, selbstverantwortliches, entdeckendes freudvolles Lernen, Projektlernen, Lernen im Team sind Elemente eines Lernprozesses, in dessen Zentrum die Entfaltung der Persönlichkeit des jungen Menschen steht.

... pflegt eine Kultur der Anerkennung

Die Arbeitsprozesse und Ergebnisse erfahren ihre Würdigung zum Beispiel durch Präsentation inder Lerngruppe und Dokumentation in Lerntagebüchern und Diplomen. Die Leistungsbewertung vollzieht sich neben der Zensierung bzw. Bepunktung als individuelle Beratung von Lernprozessen in Form von Lernberichten. Mit zunehmendem Alter der Schülerinnen und Schüler orientiert sich die Lernberatung darüber hinaus an den Kriterien des individuell angestrebten Abschlusses. Schülerinnen und Schüler dokumentieren ihre eigene Lernentwicklung und sind in den Bewertungsprozess einbezogen. Auch außerschulische Lernorte sind Leistungsorte.

... ist eine international vernetzte Schule

Interkulturalität und Mehrsprachigkeit werden in der Schule als Ressource gesehen und aktiv gepflegt. Über das vorhandene Potenzial bei Schülerinnen und Schülern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen hinaus werden Menschen des gesellschaftlichen Umfelds einbezogen. Alle sind eingeladen, gemeinsam eine Pädagogik der Vielfalt mit Leben zu füllen, um zu globalen Herausforderungen - zum Beispiel des ökonomischen und ökologischen Handelns und der gerechten Verteilung von Ressourcen - den Blick zu erweitern.


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